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Meditation gewinnt seit Jahren Freunde in Deutschland. Meist wird sie insbesondere im Zusammenhang mit Zen und Buddhismus wahrgenommen. Aber auch unabhängig von Religiosität kann sie helfen, im Alltag zufriedener zu sein. Man muss auch nicht unbedingt einen Schrein in der Wohnung errichten. In meinem Podcast möchte ich Möglichkeiten aufzeigen, Achtsamkeit und Meditation mit kleinen Schritten im Alltag zu integrieren.

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Folge 30: Langeweile

Heute geht es um ein Gefühl, das in unserer Gesellschaft verpönt ist. Inspiriert dazu hat mich, neben meinem übervollen Terminkalender die Folge "Das Lob der Pause" aus dem SWR-Wissen-Podcast.

# 15.09.07, 18:44:22 von chaoscluster | [RSS] Kommentare (2)

Kommentare

  1. Martin sagt am Oct 5, 2007 @ 14:12:

    Der Begriff Langeweile ist in unserer Gesellschaft nun mal negativ belegt. Das sollte man einfach akzeptieren. So gesehe ist es völlig verständlich, dass die meisten Menschen keine Langeweile haben möchten. Es ist kein gutes Gefühl, also möchte ich es auch nicht haben. Und Langeweile ist auch nicht von vornherein das "positive" Gegenteil von Hektik und Hetze. Das ist Unsinn.

    Der Beitrag versucht auf eine unlogische und unzulässige Art und Weise den Begriff "Langeweile" positiv zu kultivieren. So heißt es, Langeweile sei angeblich die Zeit der Entspannung. Nein. Entspannung ist nämlich angenehm. Mediation auch. Langeweile aber nicht. Zuerst wird dazu aufgerufen, seine Zeit einfach mal mit Nichtstun zu verbringen und dann soll ich in dieser Zeit auf einmal doch was tun: Meditieren. Das ist dann ja auch keine Langeweile mehr. Und meditieren ist für mich auch nicht "Nichtstun".

    Ich kenne Leute, die unter Stress stehen, weil sie heute noch unbedingt meditieren müssen. Da bin ich entspannter und gehe lieber wandern und genieße die Natur.
  2. jens sagt am Oct 23, 2007 @ 22:15:

    Hallo Martin,
    danke für deinen Kommentar. Sorry, dass ich ihn gerade erst lese - ich bin selbst etwas im Stress... :-/

    Mag sein, dass dich die Folge provoziert. Ob die Argumentation unzulässig ist, darf jeder für sich selbst entscheiden. Meine Ansichten erheben keinen Anspruch auf alleinige Wahrheit. Es sind Momentaufnahmen.
    Ich glaube auch nicht wirklich, dass Meditation mit Langeweile gleich zu setzen ist. Aber ich glaube, dass genau die negative Interpretation der Langeweile eine Grundkrankheit unserer Gesellschaft ist. Kein Gefühl ist von sich aus gut oder schlecht. Wenn du versuchst, Langeweile zu vermeiden, versuchst du vielleicht auch Wut zu umgehen - aber das wäre unmenschlich. Achtsamkeit führt auch durch die negativ besetzten Empfindungen. Und Muße und Entspannung sind meines Erachtens nichts anderes, als eine Positive Umdeutung der Langeweile. ;-)

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